Einsatzplan

Startseite Tischtennis Nordic Walking Herzsport Psychomotorik Hallenbosseln Bogenschießen Wassergymnastik Flugball

Menü

Presse

24. März 2010

Verstärkung für den Behindertensport Burscheid

Wochenpost KW 12 vom 23. März 2010, Seite 5

BS Burscheid: Jahreshauptversammlung vom 13. März

Verstärkung für den Behindertensport Burscheid

Am 13. März trafen sich im Restaurant »Zur Heide« in Burscheid-Hilgen die Mitglieder des

Behindertensportvereins »BS Burscheid« zur Jahreshauptversammlung.

Burscheid. Leider fand sich auch dieses Jahr kein Nachfolger für das Amt als 2. Vorsitzenden und muss auch 2010 unbesetzt bleiben. Der 2. Schriftführer Dietmar Reinighaus, der

2. Sportwart Max Winter und die 2. Gerätewartin Eva Fritzsche wurden in ihren Ämtern abermals bestätigt und werden zwei weitere Jahre darin tätig sein. Als neue 2. Kassenführerin — das Amt war im Vorjahr unbesetzt — wurde Birgit Rosell neu in den Vorstand gewählt. Ursula Adams rückt als neue Kassenprüferin nach.

Erstmals in der 47-jährigen Vereinsgeschichte gibt es zwei neue Vereinsämter: eine Jugendwartin, besetzt mit Anna Christodoulou, und das Amt als Pressewartin, welches die derzeitige 1. Kassen-führerin Andrea Rüßmann zusätzlich übernimmt.

»Obgleich der Verein über gestiegene Ausgaben und gesunkene Einnahmen klagt, bleiben die Beiträge für 2010 und 2011 konstant«, erklärte die 1. Vorsitzende Frau Gertrude Struminski und führte fort, dass die Mitglieder 2012 jedoch mit einer eventuellen 23‑ bis 25-prozentigen Beitragserhöhung rechnen müssen. Sie dankte der Burscheid-Stiftung der Kreissparkasse Köln und der Grunewaldstiftung für ihre Unterstützung beim Kauf neuer Sportgeräte und der Beteiligung an den Ausbildungskosten für die Übungsleiter.

Walter Kolbe

Walter Kolbe

Besondere Ehrung und Dank gilt dem sehr engagierten Mitglied Walter Kolbe, der seinen 80. Geburtstag im Januar zum Anlass nahm, seine gesamten Geschenke, nämlich 500 Euro, dem BS Burscheid für die Jugendarbeit zu spenden. Walter Kolbe, der Gründer der Kinder‑ und Jugendabteilung des Vereins, versprach, die neu gewählte Jugendwartin Anna Christodoulou in ihr Amt einzuführen. Zudem will Kolbe nicht ruhen, bis neben den beiden Kinder-Koordinationstrainingsgruppen, die mittwochnachmittags von 14.30 bis 16:30 Uhr in der Hans-Hoersch-Halle in Burscheid trainieren, die Teenagerjugendgruppen ihren festen Platz im Verein gefunden haben.

Voller Rührung nahm Walter Kolbe den Dank entgegen und erklärte, dass die 1996 gegründeten Herzsportgruppen ihm quasi ein neues Leben geschenkt haben. Ein wenig von dem Glück, was er damals empfand, möchte er dem Verein in Form von Spenden und seinem unermüdlichen Arbeitseinsatz zurückgeben.

Ein weiteres Dankeschön ging an den Behindertenbeirat der Stadt Burscheid für den Zuschuss der Druckkosten für Flyer, mit denen für die Kinder‑ und Jugendarbeit geworben wird.

Auch 2010 veranstaltet der BS Burscheid wieder eine Bildungsfahrt, ein internes Bosselturnier, eine Bossel‑ und Flugballsportveranstaltung sowie eine Jahresabschlussfeier. Die Termine dazu stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab es einen kleinen Abendimbiss in geselliger und gemütlicher Runde, bei dem sich die Mitglieder miteinander austauschen konnten.

Alle Informationen rund um den Verein finden Sie im Internet auf der Seite www.bs-burscheid.de

23. März 2010

Bosseln: BS-Team auf Platz fünf

Westdeutsche Zeitung vom Dienstag, den 23. März 2010, Seite 16

Burscheid. Die 1. Bosselmannschaft des BS Burscheid hat sich in der Oberliga des Behinderten-Sportverbandes NRW unter den besten 16 Mannschaften behaupten können. Das Team (Mannschaftsführer: Max Winter, Spieler: Helmut Hempel, Peter Henn und Jürgen Willuda) belegte in der Vorrunde den vierten Platz.
Am Saisonende erreichte es in der Gesamtwertung Platz fünf. Bei der internen Meisterschaft erzielte das BS-Team in gleicher Aufstellung in Übach-Palenberg von acht Mannschaften den zweiten Platz und in der Rückrunde zum Meisterschaftsende Platz drei.
Die Termine für die nächsten Freundschaftsturniere: am 10. April in Langenfeld (BSG Langenfeld), am 24. April in Ratingen (BSG Ratingen), am 24. April in Erkelenz (VSG Erkelenz), am 15. Mai in Zülpich (BSG Zülpich), am 15. Mai in Wipperfürth (VSG Wipperfürth), am 10. Juli dann in Burscheid (Schulturnhalle Hilgen; 8 bis 19 Uhr), am 18. September in Grevenbroich (BSG Grevenbroich) und am 30. Oktober in Monheim (BSG Monheim).
Die Abteilung Spiele, Bosseln trainiert jeden Freitag von 18 bis 19:30 Uhr in der Turnhalle Groß- Ösinghausen, Weidenweg 33. Interessenten sind zum Probetraning willkommen. Red

24. Januar 2010

Spende für den Behindertensport

Zitat aus der WZ – Westdeutsche-Zeitung vom Dienstag, den 19. Januar 2010:

Spende für den Behindertensport

Burscheid
Mit einer Spende aus seinem Budget unterstützt der Behindertenbeirat den Behindertensport (BS) Burscheid. Das Geld ist zweckbestimmt als Zuschuss zu den Druckkosten für neue Infoblätter des Behindertensportvereins gedacht und wurde bereits im Dezember übergeben. Mit den neuen Flugblättern soll auf das BS-Angebot für psychomotorisches Turnen in Kinder‑ und Jugendgruppen hingewiesen werden. Dem Behindertenbeirat ist wichtig, dass die Angebote des Behindertensports in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und von Menschen aller Altersklassen genutzt werden können. Red.

5. März 2009

Behindertensport Burscheid 1963: Die Spitze ist wieder besetzt

von Timm Gatter
Kölner Stadtanzeiger, 05.03.2009

Zwei Jahre lang agierte der Behindertensport Burscheid 1963 (BSB) ohne Vereinsspitze – der langjährige Vorsitzende, Max Winter, hatte damals nicht mehr für dieses Amt kandidiert. Jetzt gibt es einen neuen Vorsitz.

Gertrude Struminski ist neue Vorsitzende des „Behindertensport Burscheid“. (Bild: Berg)

Gertrude Struminski ist neue Vorsitzende des „Behindertensport Burscheid“. (Bild: Berg)

Burscheid – Auf der Jahreshauptversammlung am Wochenende im Restaurant „Zur Heide“ wurde die bisherige Zweite Vorsitzende, Gertrude Struminski, einstimmig zur neuen Vorsitzenden und Andrea Rüßmann zur neuen Kassiererin gewählt. Die Position des Stellvertretenden Vorsitzenden sowie des Zweiten Kassierers bleibt unbesetzt.Wiedergewählt wurden Maria Fernandes (Schriftführerin), Günther Bich (Sportwart) und Werner Ludewig (Gerätewart). In ihrem Rechenschaftsbericht legte die neue Vorsitzende die Probleme des Vereins offen, als sie die Überalterung sowie die Nachwuchssorgen thematisierte: Von den 123 aktiven Mitgliedern sind 22 zwischen 81 und 90, 42 zwischen 71 und 80 und 24 zwischen 61 und 70 Jahre alt. Nur neun Mitglieder sind in der Gruppe der unter 20-Jährigen zu finden. Die vom Verein angebotenen Sportdisziplinen werden rege angenommen.

Schwimmen auf Platz eins

An erster Stelle steht „Schwimmen/Wassergymnastik“ mit knapp 60 Teilnehmern. 27 Mitglieder sind in der Herzsport‑Übungsgruppe, 22 in „Gymnastik/Flugball“ sowie 18 in der „Herzsport-Gruppe“. Bis zu zehn Teilnehmer sind bei „Gymnastik/Bosseln“ (Oberliga), „Bogenschießen“, Psychomotorik“ und „Nordic Walking“. Die Vorsitzende dankte der Firma Johnson Controls, die am Kölner Sponsorenlauf zugunsten des BSB teilgenommen hatte und danach die Nordic-Walking-Ausrüstung spendierte. Als „sehr stabil“ wurde die Entwicklung im Bereich Psychomotorik für Kinder charakterisiert. Struminski erinnerte an das Verdienst Walter Kolbes als „unermüdlichem Organisator des Sportbetriebs“, der Stadt Hallenzeit für eine weitere Kindergruppe abzuringen: „Nach den Sommerferien kann neben den zwei bestehenden Kinder‑ und Schülergruppen eine dritte Gruppe für Kinder im Alter zwischen elf und 13 Jahren an den Start gehen.“ Sie bedauerte, dass der bald 80-jährige Kolbe gegen Ende des Jahres seinen Posten zur Verfügung stellen will.

Laut der Vorsitzenden wird der Antrag von Erwin Wiederhöft, die Wassertemperatur (derzeit 28 Grad Celsius) im Vereinsbecken des Burscheider Bades zu erhöhen, in Gesprächen mit den Verantwortlichen geprüft: „Wir müssen ja wissen, welche Kosten uns dadurch entstehen können.“

Quelle: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1233584101040.shtml

12. März 2007

Behindertensport: Winter tritt ohne Nachfolger zurück

von Anja Wollschlaeger
Westdeutsche Zeitung, 12. März 2007

Wunschkandidatin Gertrude Struminski lehnt den Vereinsvorsitz ab. Sie habe in einem Jahr als Zweite Vorsitzende noch nicht alles Nötige von Winter gelernt und sei auch beruflich noch sehr eingespannt.

Max Winter konnte sein Amt des Vorsitzenden nicht wie gewünscht an seine Stellvertreterin Gertrude Struminski abgeben. (Foto: Barbara Sarx)

Max Winter konnte sein Amt des Vorsitzenden nicht wie gewünscht an seine Stellvertreterin Gertrude Struminski abgeben. (Foto: Barbara Sarx)

Burscheid. Mit Gertrude Struminski glaubte Max Winter eine Nachfolgerin gefunden zu haben. Die aber überraschte ihren Verein am Samstagabend: Sie nahm die Wahl zur Ersten Vorsitzenden nicht an. „Nein“, war ihre deutlich vernehmbare Antwort auf die Frage des Wahlleiters Hubert Schüpke.

Dann kam die Erklärung vor den rund 80 Anwesenden. Sie habe in einem Jahr als Zweite Vorsitzende noch nicht alles Nötige von Winter gelernt und sei auch beruflich noch sehr eingespannt. Struminski arbeitet vollzeit als Bewegungstherapeutin in Wermelskirchen.

Die 53-Jährige stellte dem Verein dann ein anderes Konzept vor. Ein Jahr soll der Verein nun ohne Ersten Vorsitzenden auskommen. „Das bedeutet, dass alle anderen Vorstandsmitglieder gemeinsam die Verantwortung tragen.“

Ob sie danach bereit ist, das Amt zu übernehmen, ließ sie offen: „Ich gehe aber davon aus, dass sich jemand aus dem bisherigen Vorstand findet.“

Die Wendung überraschte auch Winter. Er hatte Struminski noch mit den Worten vorgeschlagen: „Der Applaus beweist, dass Gertrude schon gar nicht mehr Nein sagen kann.“ So hat der 75-Jährige nach vierjähriger Suche noch immer keinen Nachfolger.

Nach der Wahl drehten die Mitglieder noch reichlich am Personalkarussell. Linda Schoth trat als Zweite Sportwartin zurück – dieses Amt übernimmt nun der ehemalige Vorsitzende Max Winter. Dafür wurden Schoth und Hans Mohr zu Beisitzern in den Vorstand berufen. Für Schriftführerin Ulla Adams tritt Maria Fernandez (32) als verhältnismäßig junges Mitglied in den Vorstand ein.

Der Dank an Winter manifestierte sich zunächst in minutenlangem Applaus, dann brachte der Vorstand auf einer Sackkarre das Abschiedsgeschenk: eine mehr als einen Meter hohe Natursteinsäule mit dem Vereinswappen.

Während der Vorstand Nachwuchssorgen hat, geht es mit dem Vereinsleben weiter bergauf. Die neue Kindergruppe hat laut Winter bereits genügend Mitglieder und die Finanzen sind auch geregelt.

Zwar kürzen die Krankenkassen an den Verordnungen für den Gesundheitssport, den Fehlbetrag kann der Verein aber vorerst aus seinem Vermögen ausgleichen.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=149557

26. Januar 2006

Ein Nachfolger ist trotz Suche nicht in Sicht

von Ekkehard Rüger
Westdeutsche Zeitung, 26.01.06

Max Winter, Vorsitzender des BS Burscheid, erhielt am Mittwoch Abend von Landrat Rolf Menzel die goldene Ehrennadel des Kreises.
Für ein Jahr sollte er 1985 den Vorsitz des Behindertensports (BS) Burscheid übernehmen. Bisher sind daraus 21 Jahre geworden. Und ein Ende ist für Max Winter noch immer nicht abzusehen. Zwar befindet sich der 64-Jährige schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Nachfolger, bisher allerdings erfolglos. Gestern Abend erhielt Winter im Kreishaus aus der Hand von Landrat Rolf Menzel die Ehrennadel des Kreises in Gold.

Ihm sei es gelungen, heißt es in der Würdigung, den Fortbestand des Behindertensportvereins in Burscheid zu sichern, während diese Vereine in anderen Gemeinden aufgelöst oder in andere Sportvereine integriert worden seien. Winter zeichnet auch für die Gründung der 1. Herzsportgruppe im Jahr 1996 verantwortlich.

Heute werden vom BS Burscheid insgesamt etwa 35 Herzpatienten in einer Übungs‑ und einer Trainingsgruppe betreut. 1968 holte der damalige Vorsitzende Herbert Tschipke den jungen Winter in den Verein. Seit 32 Jahren gehört der ehemalige Goetze-Mitarbeiter dem Vorstand an. 1977 erwarb er auch den Fachübungsleiterschein und war danach 27 Jahre als Übungsleiter aktiv.

Doch Winter macht sich Sorgen. Zum einen stimmt die Altersstruktur unter den rund 130 Mitgliedern nicht: „90 Prozent sind über 60.“ Zum anderen „bricht die Vereinsspitze langsam weg“. Nicht nur Winter will schon seit Jahren aufhören, auch der Zweite Vorsitzende Walter Kolbe wird auf der nächsten Jahreshauptversammlung nicht mehr antreten.

Sportlich und finanziell steht der Verein gut da. „Aber für den Vorstand brauchen wir jüngere Leute.“ Die Hoffnung, in den eigenen Reihen fündig zu werden, hat der Vorsitzende inzwischen aufgegeben. Nun baut er darauf, außerhalb des Vereins jemanden gewinnen zu können, „der glaubt, einen kleinen Verein führen zu können“. Ein Jahr der Begleitung bietet Winter an, in dem der Neuling von ihm in die Vorstandsarbeit eingeführt werden könnte.

„Ich wäre froh, wenn nach einem Jahr dann ein echter Kandidat zur Verfügung stünde“, sagt der in Pommern geborene Vereinschef, dem nach der Vertreibung 1955 die Flucht aus der DDR gelang. Seither lebt der Vater zweier erwachsener Kinder in Burscheid.

Wer Interesse an der Vorstandsarbeit hat, kann sich mit Max Winter, Liesendahler Feld 3, unter 6 34 84 in Verbindung setzen.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=105511