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Sportabzeichen

Sportabzeichenprüfungen für Menschen mit Behinderungen

Aus diesen Gründen sollten auch Menschen mit Behinderung ein Sportabzeichen erwerben:

- Auch Menschen mit einer Behinderung wird die Möglichkeit einer Teilnahme am Sport geboten

- Das Sportabzeichen trägt zur Entfaltung persönlicher Fähigkeiten und  Interessen im Sport bei

- Durch den Sport können Sozialisationsprozesse gefördert werden

- Das regelmäßige Training hilft, die verbliebene Leistungsfähigkeit zu erhalten,

- Folgeschäden kann vorgebeugt werden

- Folgeschäden kann vorgebeugt werden

- Der Sportler kann die Leistungsfähigkeit seiner inneren Organe, Schnelligkeit,  Gewandtheit,  Geschicklichkeit und Ausdauer beweisen und sich mit anderen vergleichen

- In der Gemeinschaft zeigen und entfalten die Teilnehmer ihre sportlichen Fähigkeiten.

Unser Verein verfügt über 2 Übungsleiter, die in der Lage sind, Sportabzeichen unter Behintertenbedingungen abzunehmen. Mit ihnen können Termine vereinbart werden, um auf dem Sportplatz oder im Hallenbad zu trainieren oder Prüfungen abzulegen.

Menschen mit koronaren Durchblutungsstörungen, Zustand nach Herzinfakt, Herzoperationen und Schrittmacherimplantationen sowie allen Erkrankungen, die zu akuten Schüben neigen, wie Morbus Bechterew, Multiple Skerose, Netzhautablösung oder in Überwachung stehende Lungentuberkulose sind von den Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen wegen möglicher Gefahren ausgeschlossen.

Nach überstandener kardiologischer Erkrankung ist eine Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen dann möglich, wenn von einem Kardiologen die Sporttauglichkeit attestiert ist. Die fachärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung darf bei der ersten abzulegenden Prüfung höchstens einen Monat alt sein, das heißt, vor Ablauf eines Monats muss der/die Bewerber/in mit den Übungen begonnen haben. Die Bescheinigung muss neben der Sporttauglichkeit ausdrücklich die Erlaubnis zur Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen enthalten.

Menschen mit TEP der Hüft‑ oder Kniegelenke dürfen an Sprungübungen nicht teilnehmen. Sie können bei 20 % Behinderungsgrad das Sportabzeichen unter Behindertenbedingungen erwerben. Anstelle einer Sprungübung muss eine entsprechende Ausweichübung aus dem Ringordner „Leitfaden für Menschen mit Behinderung“ gewählt werden. Auch hier muss bei der ersten abzulegenden Prüfung die oben erwähnte fachärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorgelegt werden.

Das Formular der „Fachärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen“ kann über den BSNW bezogen werden.

Für behinderte Menschen, die nicht in die oben erwähnten Kategorien fallen, gelten Bestimmungen, die im „Leitfaden für Menschen mit Behinderungen“ enthalten sind. Nähere Auskünfte sind erhältlich über den

Deutschen Behinderten-Sportverband

Friedrich-Alfred-Str. 10

47055 Duisburg

Tel. 0203/7174–170.

Einige Krankenkassen unterstützen die Bemühungen ihrer Versicherten, durch den Erwerb des Sportabzeichens einen Überblick über ihr körperliches Leistungsvermögen zu gewinnen, indem sie ihnen  Bonuspunkte einräumen. Es bleibt zu hoffen, dass sich vor diesem Hintergrund zunehmend mehr Teilnehmer am Behindertensport für ein gesundheitsorientiertes Bewegungsverhalten entscheiden und ein regelmäßiges Training aufnehmen.