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Neuigkeiten

17. Oktober 2010

Vereinsmeisterschaft Bosseln

Gestern Nachmittag trafen sich 8 aktive Sportler, um in einem vereinsinternen Turnier den besten Bosselspieler des BS Burscheid zu ermitteln. Im Wettkampf spielte jeder gegen jeden. So mußte jeder Teilnehmer insgesamt 126 Bossel im Zielfeld platzieren. Für den einen oder anderen stellte dies eine recht anstrengende Herausforderung dar, wiegt doch eine Bossel ca 5 kg. Die Wurfbahn misst für Herren  12 m, für Damen 10 m, das Zielfeld ist 4 m lang. So haben die Damen ihre Bossel mindestens über 1260 m, die Herren über 1512 m transpotiert, was einem bewegtem Gesamtgewicht von ca. 6,3 t bei den Damen und  7,5 t bei den Herren entspricht. Darüberhinaus müssen die Bossel vom Zielfeld wieder zur Abwurflinie zurückgeholt werden. Das bedeutet auch noch zusätzlich zurückzulegende  Wegstrecken. Was die Spieler an solch einem Turniertag leisten müssen, fordert Respekt.

Verständlich, dass sie sich nach der Hälfte aller Spiele eine Auszeit gönnen, um sich bei Kaffee, Kuchen und Brötchen für den zweiten Teil zu stärken. Noch können Gewinner und Verlierer nicht eindeutig ausgemacht werden. Alles ist offen, obwohl schon Einzelne die Unzufriedenheit mit ihrer Leistung zum Ausdruck bringen.

Nach der Verschnaufpause kämpfen die Aktiven weiter um Punkte, einen „Roller“ hat es den ganzen Spieltag über nicht gegeben. Auch Verletzungen hat sich niemand zugezogen. Mit feuchten Händen und schweißnassen T-Shirts begeben sich die Spieler jeweils in neue Paarungen. Strategisch den Zielpunkt der Bossel festlegen, Konzentration, Einschwingen, Abwerfen, Beobachten, Erleichterung, Enttäuschung oder gar Verzweiflung – diese Begriffe beschreiben die Phasen eines einzelnen Wurfes.

Am Ende des Tages finden sich die Sporttreibenden zum Abendimbiss im Gemeinschaftsraum ein. Noch wird diskutiert und kommentiert. Bald aber treten andere persönliche Themen in den Vordergrund. Kartoffelsalat, Würstchen, Stangenbrot und belegte Brote entlohnen die Bosslspieler für ihre Anstrengungen. Nach einer Weile gibt die 1. Vorsitzende die Platzierungen bekannt und überreicht jedem Sportler seine Urkunde und ein kleines Präsent. Für die Letztplatzierten gibt es Trostpreise. Der Gewinner darf den von Ursula Adams gespendeten Wanderpokal behalten, da dieser nun seit 6 Jahren in Umlauf ist.

Hier nun die Platzierungen:

1.  Jürgen Willuda

2.  Erna Kopp

3.  Bruno Kopp

4.  Ursula Adams

5.  Hermann Prangenberg

6.  Jörg Hünninghaus

7.  Markus Wegener

8.  Peter Henn