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Neuigkeiten

18. Dezember 2011

Jahresabschlussveranstaltung 2011

Karneval und Kerzenlicht

Gestern veranstaltete der Behindertensport Burscheid 1963 im Haus der Kunst seine traditionelle Jahresabschlussfeier. Ein bunt gemischtes Programm begleitete die etwa 70 Gäste durch den Nachmittag.

Nachdem die Vorsitzende des BSB, Frau Gertrude Struminski, die Anwesenden begrüßt hatte, zogen die traditionell gewandeten Tänzer der Gardetruppe „Die Traumtänzer“ auf die Bühne und demonstrierten in 3 Tänzen ihr Können. Besonders beeindruckend wirkte die Kindergruppe, die in flottem Tempo akrobatisch wirkende Tanzschritte vorführte. Begleitet wurden die Traumtänzer, die von Silvia Grundwald, einer erfahrenen Tanzpädagogin, trainiert werden, vom Dreigestirn des Festkomitee Bergische Jecken e.V. mit Prinz Ralf I (Ralf Winter), Jungfrau Martina (Martina Halfmann) und Bauer Willi (Willi Groß).

Die Moderatorin Struminski verstand es, eine Brücke zwischen dem fröhlichen Treiben auf der Bühne zu adventlich ausgerichteten Texten zu schlagen. Frau Monika Karrenbauer, 2. Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei Burscheid, las je eine heitere und eine besinnliche Geschichte vor. Dazu hatte sie in einem bequemen Sessel des auf der Bühne angedeuteten Wohnzimmers Platz genommen.

Die Gäste der Veranstaltung trugen ihrerseits zum Gelingen des Nachmittags bei, indem sie ihre Stimmen zum Klingen brachten. „Freue dich, Welt“, „Tochter Zion“ und „Rudolph, das Rentier“ wurden von Herrn Andreas Kämmerling, Klavierlehrer an der Musikschule Wermelskirchen, angestimmt.

Im Laufe des Nachmittags wurden langjährige Vereinsmitglieder für ihre Treue geehrt: Karin Blütgen, Erna Drotleff, Heinz Tilmans, Siegward Timm und Markus Wegener gehören dem Verein seit 10 Jahren an. „Die Selbstverständlichkeit, mit der einige kriegsversehrte Sportler mit ihrer Behinderung leben, hat mich nachhaltig beeindruckt“, sagt Günther Bich, der seit 30 Jahren dem Verein angehört. Felix Holzki beweist mit 35 Jahren Mitgliedschaft besondere Beständigkeit.

Für die Übungsleiter gab es neben einem Präsent auch dankende Worte. „Unsere engagierten Übungsleiter sind das Herzstück des Vereins, denn sie überlegen sich unermüdlich, mit welchen Übungen wir unseren Körper funktionsfähig erhalten oder unsere eingeschränkte Leistungsfähigkeit zurück gewinnen können“, sagte Struminski.

Gedankt wurde auch den ehrenamtlichen Helferinnen Margot Breith, Eva Fritzsche, Anita Rehberg und Christel Weisberg. Wenn es darum geht, Turniere auszurichten oder bei festlichen Anlässen wie der Jahresabschlussfeier wirken sie zuverlässig und unauffällig leise im Hintergrund. Mit großer Selbstlosigkeit sorgen sie sich stets um das leibliche Wohl der Gäste.

Zehn Besucher der Veranstaltung wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und konnten ein Geschenk aus der Tombola nach Hause tragen.

Ein gemütliches Kaffeetrinken mit Kuchen und Handschnittchen, vorbereitet von der Bäckerei Lothar Kretzer in Burscheid Hilgen, bildete den Abschluss der Feier.

14. Oktober 2011

DiBaDu und Dein Verein

Die ING-DiBa fördert 1000 Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und Jugendarbeit mit je 1000 Euro. Welche das sind, bestimmen Sie mit Ihrer Stimme!

Bitte verhelfen Sie dem Behindertensport Burscheid zu dieser Förderung, indem Sie unter dieser Adresse an der Abstimmung teilnehmen: https://verein.ing-diba.de/sport/51399/bs-burscheid
Sie dürfen drei Stimmen abgeben – idealerweise natürlich alle drei an BS Burscheid! ;-)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

15. Juni 2011

Bossel‑ und Flugballturnier am 16. Juli 2011


Am Samstag, den 16. Juli 2011 von 13:00 bis 19:00 Uhr veranstaltet der BS Burscheid in der Max-Siebold-Halle, Schulstr. 2 in Burscheid-Hilgen ein großes Freundschafts-Bossel‑ und –Flugballturnier. Zum Bosselturnier werden zehn Mannschaften erwartet:

VSG Brühl, VSG Erkelenz, VSG Frechen, SG Monheim, VSG Wipperfürth, VSG Porz, BSG Zülpich , BSG Benrath sowie BS Burscheid I und II.

Beim Flugballturnier der Damen treten voraussichtlich zwei Burscheider Teams sowie die BSG Neunkirchen-Seelscheid, BSG Kaiserau und BSG Espelkamp gegeneinander an. Zwischen 18 und 19 Uhr findet die Siegerehrung in der benachbarten Schulberghalle statt. Wer die Bossel‑ und Flugballprofis in Aktion erleben möchte, ist herzlich als Zuschauer eingeladen und darf mitfiebern, wer die taktisch klügsten Würfe platziert.
Das Burscheider Bosselteam hat sich in diesem Jahr bisher sehr gut gegen seine Kontrahenten durchsetzen können. Bei der Internen Meisterschaft (betrifft Mannschaften aus dem Köln-Aachener Raum) am 5. Februar 2011 in Hilgen belegten die Burscheider den 1. Platz und stiegen von Gruppe 2 in Gruppe 1 auf. Den 7. Platz (von 16) erzielten sie am 19. Februar beim Seasonende 2010/2011 der Oberliga, die vom BSNW ausgerichtet wird. Einen weiteren 1. Platz (von 16) sicherten sich die Burscheider am 14. Mai 2011 bei einem Freundschaftturnier in Zülpich. In Wipperfürth am 21. Mai 2011 landete das Burscheider Team auf Platz 3 (von 11).

Weitere Freundschaftsturniere unter Burscheider Beteiligung finden am 17. September 2011  in Opladen und am 19. November in Monheim statt. Die Rundenspiele des Verbandes BSNW beginnen mit der Vorrunde der Oberliga-Season 2011/2012 am 8. Oktober 2011.

17. Oktober 2010

Vereinsmeisterschaft Bosseln

Gestern Nachmittag trafen sich 8 aktive Sportler, um in einem vereinsinternen Turnier den besten Bosselspieler des BS Burscheid zu ermitteln. Im Wettkampf spielte jeder gegen jeden. So mußte jeder Teilnehmer insgesamt 126 Bossel im Zielfeld platzieren. Für den einen oder anderen stellte dies eine recht anstrengende Herausforderung dar, wiegt doch eine Bossel ca 5 kg. Die Wurfbahn misst für Herren  12 m, für Damen 10 m, das Zielfeld ist 4 m lang. So haben die Damen ihre Bossel mindestens über 1260 m, die Herren über 1512 m transpotiert, was einem bewegtem Gesamtgewicht von ca. 6,3 t bei den Damen und  7,5 t bei den Herren entspricht. Darüberhinaus müssen die Bossel vom Zielfeld wieder zur Abwurflinie zurückgeholt werden. Das bedeutet auch noch zusätzlich zurückzulegende  Wegstrecken. Was die Spieler an solch einem Turniertag leisten müssen, fordert Respekt.

Verständlich, dass sie sich nach der Hälfte aller Spiele eine Auszeit gönnen, um sich bei Kaffee, Kuchen und Brötchen für den zweiten Teil zu stärken. Noch können Gewinner und Verlierer nicht eindeutig ausgemacht werden. Alles ist offen, obwohl schon Einzelne die Unzufriedenheit mit ihrer Leistung zum Ausdruck bringen.

Nach der Verschnaufpause kämpfen die Aktiven weiter um Punkte, einen „Roller“ hat es den ganzen Spieltag über nicht gegeben. Auch Verletzungen hat sich niemand zugezogen. Mit feuchten Händen und schweißnassen T-Shirts begeben sich die Spieler jeweils in neue Paarungen. Strategisch den Zielpunkt der Bossel festlegen, Konzentration, Einschwingen, Abwerfen, Beobachten, Erleichterung, Enttäuschung oder gar Verzweiflung – diese Begriffe beschreiben die Phasen eines einzelnen Wurfes.

Am Ende des Tages finden sich die Sporttreibenden zum Abendimbiss im Gemeinschaftsraum ein. Noch wird diskutiert und kommentiert. Bald aber treten andere persönliche Themen in den Vordergrund. Kartoffelsalat, Würstchen, Stangenbrot und belegte Brote entlohnen die Bosslspieler für ihre Anstrengungen. Nach einer Weile gibt die 1. Vorsitzende die Platzierungen bekannt und überreicht jedem Sportler seine Urkunde und ein kleines Präsent. Für die Letztplatzierten gibt es Trostpreise. Der Gewinner darf den von Ursula Adams gespendeten Wanderpokal behalten, da dieser nun seit 6 Jahren in Umlauf ist.

Hier nun die Platzierungen:

1.  Jürgen Willuda

2.  Erna Kopp

3.  Bruno Kopp

4.  Ursula Adams

5.  Hermann Prangenberg

6.  Jörg Hünninghaus

7.  Markus Wegener

8.  Peter Henn

3. Oktober 2010

Bildungsfahrt 2010

Am Samstag den 25.9.10 brachen 38 Mitglieder des BS Burscheid 1963 zu ihrer traditionellen Bildungsfahrt auf. In diesem Jahr führte der Vereinsausflug nach Soest und Bad Sassendorf . Und wenn Engel reisen, scheint die Sonne. So war es auch an diesem Tag.

Um 8:30 Uhr stiegen die ersten Mitglieder noch bei wolkenverhangenem Himmel in den Bus der Firma Wiedenhoff-Reisen.

Gegen 10:30 Uhr erreichten sie das erste Etappenziel Soest bei strahlendem Sonnenschein. Während des einstündigen Aufenthaltes hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Stadt zu erkunden und Aufgaben des Ratespiels zu lösen. Dessen Fragebogen war vorher im Bus ausgegeben worden. Die Fragen bezogen sich auf Bauwerke und Sehenswürdigkeiten wie die Nikolaikapelle aus dem 8. Jahrhundert oder die St. Petri Kirche, die im Jahr 1150 erbaut wurde.  Die Lösungen waren in die entsprechenden Lücken einzusetzen.

Um 11:30 Uhr begann im Brauhaus Zwiebel die Brauereiführung. Es wurde erklärt wie Bier gebraut wird, und  jeder durfte den leckeren Gerstensaft probieren. Nach Aussage des Braumeisters ist das Bier dort sogar gesund: weil es nicht gefiltert wird, bleiben Mineralien und Spurenelemente erhalten. Dafür hält es sich allerdings nicht so lange wie gefilterte Biere, aber immer noch ca. 6 Wochen. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer aus einer reichhaltigen Speisekarte ihr Essen à la carte bestellen. Das Restaurant „Brauhaus Zwiebel“ ist dafür bekannt, ausgesprochen große Portionen zu  reichen.

Gestärkt durch das schmackhafte Essen begaben sich die Teilnehmenden auf eine geführte Rundfahrt durch die Soester Börde, entlang am mittelalterlichen Wall, vorbei am Osthofentor, der Stadthalle und den Rosengärten stadtauswärts zum Möhnesee. Nach einem Stopp an der Staumauer, von der sich ein wunderschöner Ausblick über den Möhnesee bot, führte der Weg schließlich nach Bad Sassendorf. Dort konnten sich die Reisenden bei einem Rundgang durch den Kurpark unter anderem das Gradierwerk und den Rosengarten anschauen.

Gegen 19:00 Uhr trat die Gruppe den Heimweg an. Unterwegs  wurden die Rätselbögen eingesammelt und ausgewertet. Es war gar nicht  so einfach, alle Fragen zu beantworten. Die ersten vier Gewinner erhielten ein ausgefallenes Bierglas, das dem Verein neben anderen Präsenten vom Getränkehandel Guido Kowalski, Kaltenherberg 59–61 in Burscheid zur Verfügung gestellt wurde. Aber nicht nur die Sieger erhielten ein Geschenk. Für jeden Teilnehmer hielten  die Verantwortlichen ein Trostpreis bereit.

Die Teilnehmer bedanken sich bei den Organisatoren Dietmar Reinighaus, Andrea Rüßmann und Max Winter für die differenzierte Vorbereitung und werden diesen schönen Tag sicher noch lange im Gedächtnis behalten.

13. September 2010

Tanzkurs „Golden Summer“

Der schwerelose Sommer geht zu Ende, und der Herbst hält seinen Einzug ins Bergische Land.

In unserem Einsteiger-Kurs können Sie sich das Wohlgefühl des Sommers noch einmal zurückholen. Dieser multikulturelle Mix aus verschiedenen Tanzstilen (vom Jazzdance über modernes Ballett bis hin zu orientalischen Elementen) lässt Ihren Körper sich nochmal so richtig lebendig fühlen.
Tanzkurs 4 x, mittwochs ab 20 Uhr, Karl-Zimmer-Halle, Höhestraße 74, 51399 Burscheid

Start: 15. September bis 7. Oktober

Kursgebühr: 24 Euro

Kursleiterin: Silvia Grunwald

Anmeldung: (02174) 4890

11. Juli 2010

Jahressportveranstaltung 2010

1. und 5. Platz für die Burscheider Damen-Flugballteams

4. und 9.  Platz für die Burscheider Bosselteams

Am Samstag, den 10. Juli 2010 konnte in der Max-Siebold-Halle in Burscheid-Hilgen die Damenmannschaft I des BS Burscheid 1963 beim Flugballturnier ihren Pokal zum dritten Mal  verteidigen. Der Pokal bleibt nun in Burscheid.

Anders sah es bei den Bosselteams aus. Eine Zeitlang glaubten alle, dass die bis 16 Uhr noch ungeschlagene Mannschaft Burscheid II Sieger werden könnte, doch dann verloren sie gegen den Favoriten Wipperfürth. Am Ende ging der Pokal zum dritten Mal an das Team der VSG Wipperfürth, die nun den 10 Jahre lang hart umkämpften Wanderpokal behalten darf. Nächstes Jahr wird nun ein neuer Pokal ausgelobt.

Siegertabelle Bosselturnier:

1. VSG Wipperfürth

2. VSG Erkelenz

3. BSG Velbert

4. BS Burscheid II

5. BSG Zülpich

6. BSG Ratingen

7. BSG Benrath

8. BSG Jülich

9. BS Burscheid I

10. BS Opladen

Während des Turnieres spielte jede Mannschaft gegen jede. Am Spielende wurden die Platzierungen durch den Punktevergleich ermittelt.

Siegerehrung nach dem Bosselturnier 2010

Siegertabelle Flugballturnier der Damen:

1. BS Burscheid I

2. Neunkirchen-Seelscheid I

3. Mixed-Mannschaft, bestehend aus zwei Spielerinnen aus Seelscheid und zwei Sportlerinnen aus Burscheid

4. BS Neunkirchen-Seelscheid II

5. BS Burscheid II

Auch hier spielte jedes Team gegen jedes. Die Mannschaft der BSG Grevenbroich hatte leider wegen des heißen Wetters kurzfristig abgesagt.

Brigitte Jahn nimmt stellvertretend für das Team die Urkunde und den Pokal entgegen

Gegen 18 Uhr wurden die Sieger mit Urkunden und Pokalen geehrt. Die 1. Vorsitzende des BS Burscheid 1963, Gertrude Struminski, Veranstaltungsleiter Jürgen Willuda und Schiedsrichterin Christel Weisbach gratulierten jedem Mannschaftsführer durch Handschlag.

6. Juli 2010

Einladung zum Hallenbosselturnier

Bevor Sie sich in den Fernsehsessel fallen lassen, um die Finalspiele der Fußball-WM anzuschauen, sollten Sie echte Turnhallenluft schnuppern und live das ultimative und einzigartige Burscheider Hallenbosselturnier am Samstag, 10. Juli 2010 ab 13:00 in der Max-Siebold-Halle in Burscheid/Hilgen in der Schulstr. 2 miterleben. Auf der Zuschauertribüne sind noch Plätze frei. Der Eintritt ist kostenlos.

Feuern Sie Ihr Burscheider Team an! Die gefährlichen Gegner sind die Bosselprofi-Teams der Vereine VSG Erkelenz, BS Opladen, VSG Wipperfürth, BSG Jülich, BSG Zülpich, BSG Ratingen, BSG Velbert und BSG Benrath. Wer wird das Rennen machen? Wir erwarten spannende Spiele. Zittern Sie mit!

Daneben findet ein kleines Damen-Flugballturnier statt. Erleben Sie live mit, wie die Damen der Flugballteams des BS Burscheid, BSG Grevenbroich und BSG Neunkirchen-Seelscheid die Bälle fliegen lassen und um den Sieg kämpfen werden!

Das Wochenende verspricht ein sportliches Highlight zu werden, bei dem Sie dabei sein können.

Wie funktioniert Bosseln? Gute Koordinationsfähigkeit, exakt dosierter Kraftaufwand, Schwung und die richtige Zielmotorik benötigt ein Bosselspieler, um seine Bossel auf die rechte Bahn zu bringen und möglichst nahe an die im Zielfeld liegende Daube. Dabei gilt es gegnerische Bossel aus dem Zielfeld herauszustoßen oder die Daube in eine für den Gegner ungünstige und für die eigene Mannschaft günstige Stellung zu bringen. Immer zwei Mannschaften, bestehend aus je drei Spielern und einem Mannschaftsführer treten gegeneinander an. Während die Spieler mannschaftsabwechselnd ihre Bosseln werfen, gibt der hinter dem Zielfeld stehende Mannschaftsführer seinen Spielern die beste Zielrichtung an. Wenn alle Bossel geworfen wurden und liegen, werden die Punkte ermittelt. Jede im Zielfeld befindliche Bossel erhält einen Punkt, die am dichtesten an der Daube stehende sogar zwei Punkte.

Wie wird Flugball gespielt? Gute Reaktionsfähigkeit, das richtige Ballgefühl, Schnelligkeit und Teamfähigkeit zeichnen eine perfekte Flugballspielerin aus. Das Flugballspiel erinnert an Volleyball mit leicht veränderten Spielregeln. Ein Team besteht aus vier Spielern, die den Ball über eine Leine ins gegnerische Feld werfen, nicht schlagen. Innerhalb von einer Sekunde soll der Ball zurück geworfen werden. Dabei darf jeder Spieler den Ball maximal einmal berühren und maximal drei Spieler eines Teams dürfen den Ball gehabt haben. Jeder Fehler, den eine Mannschaft macht, wird dem gegnerischen Team als Pluspunkt angerechnet. Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten; nach der Halbzeit gibt es einen Feldwechsel. Das Team mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

20. März 2010

Fünfter Platz fürs Bosselteam in der Oberliga

Die 1. Bosselmannschaft des BS Burscheid 1963 hat sich auch in der Saison 2009/2010 wieder in der Oberliga des Behinderten-Sportverbandes, Nordrhein-Westfalen, unter den besten 16 Mannschaften erfolgreich platzieren können.

Die Mannschaft erreichte in der Aufstellung

Mannschaftsführer: Max Winter
Spieler: Helmut Hempel, Peter Henn, Jürgen Willuda

in der Vorrunde am 10. Oktober 2009 in Düsseldorf Benrath den 4. Platz. In der Rückrunde und zum Saisonschluss am 20. Februar 2010 in Kamp-Lintfort belegte sie Platz 5 in der Gesamtwertung.

Bei der internen Meisterschaft erzielte sie mit der gleichen Aufstellung am 21. November 2009 in Übach-Palenberg von 8 Mannschaften den 2. Platz und in der Rückrunde am 6. März 2010 (Meisterschaftsende) Platz 3.

In der Saison 2010 werden durch unsere Bosselmannschaften folgende Termine wahrgenommen:

Am 10.04 2010 Freundschaftsturnier in Langenfeld (BSG Langenfeld)
24.04.2010 Freundschaftsturnier in Ratingen (BSG Ratingen)
24.04.2010 Freundschaftsturnier in Erkelenz (VSG Erkelenz e.V.)
15.05.2010 Freundschaftsturnier in Zülpich (BSG Zülpich)
15.05.2010 Freundschaftsturnier in Wipperfürth (VSG Wipperfürth)
10.07.2010 Freundschaftsturnier in Burscheid (MSH Hilgen 8–19:00 Uhr)
18.09.2010 Freundschaftsturnier in Grevenbroich (BSG Grevenbroich)
09.10.2010 Oberliga – Vorrunde (Ort noch unbekannt)
Oktober 2010 Freundschaftsturnier in Monheim (BSG Monheim)
November 2010 Interne Meisterschaften, Vorrunde (Tag und Ort noch unbekannt)
19.02.2011 Oberliga – Rückrunde (Ort noch unbekannt)
März 2011 Interne Meisterschaften, Rückrunde (Tag und Ort noch unbekannt)
2010/2011 Saisonende

Die Abteilung Spiele, Bosseln trainiert jeden Freitag von 18 : 00 bis 19:30 Uhr in der Turnhalle Großösinghausen, Weidenweg 33 in Burscheid.

Interessenten sind zum Probetraining herzlich eingeladen.

Kommen Sie vorbei, und machen Sie mit!

Ihr Übungsleiter Jürgen Willuda

11. März 2009

Nachruf

Helmut Hoffmann (Foto: B. Sarx, veröffentlicht in der WZ im Juli 1989)

Helmut Hoffmann (Foto: B. Sarx, veröffentlicht in der WZ im Juli 1989)

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied

Helmut Hoffmann

der am 4. März 2009 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Helmut trat am 1. Januar 1964, nur wenige Monate nach der Gründung des BS Burscheid, dem Verein als Kriegsversehrter bei und kann nahezu als Gründungsmitglied bezeichnet werden. Unter kompetenter ärztlicher Aufsicht trainierte er mit Gleichgesinnten in den Disziplinen Tischtennis, Bogenschießen, Bosseln und Sitzball. Auch aus der Gymnastik und dem Schwimmen war Helmut nicht wegzudenken.

Bereits nach kurzer Mitgliedschaft war Helmut bereit, als Schriftführer im Vereinsvorstand mitzuwirken und zeigte dort sein soziales Engagement. In zahlreichen Diskussionen erwies sich Helmut als hartnäckiger Gesprächspartner, der stets das Gemeinwohl im Blick hatte. Zeitzeugen berichten, dass sein Handeln und Denken ausschließlich von Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl geprägt waren.

Helmut gehörte zu der Mannschaft, die 1988 bei der deutschen Meisterschaft im Bogenschießen nach Leichlingen den 2. Platz belegte. Unter seiner Mitwirkung errang das Team der Bogenschützen in der Bezirksmeisterschaft 1991 den 1. Platz. Auf Landesebene gelang der Gruppe 1992 der Sprung auf den 2. Platz in der Wertung für Senioren.

Neben der körperlichen und geistigen Betätigung ließ Helmut es sich nicht nehmen, mit seinen Sportfreunden in geselliger Runde zu feiern, sei es nach Übungsabenden, im Anschluss an Turniere oder im Rahmen von Bildungsfahrten.

Trotz seines fortgeschrittenen Alters nutzte er bis 2005 noch regelmäßig, später sporadisch die Möglichkeit, zumindest am Schwimmen aktiv teilzunehmen.

Der gebürtige Düsseldorfer war gelernter Buchdrucker. Er verliebte sich in ein hübsches Mädchen, das er auf dem Foto eines Kriegskameraden erspähte und dessen Schwester abbildete. Im letzten Kriegsjahr fand die Hochzeit statt. Das junge Paar zog in das Elternhaus der Braut an der B51 in Straßerhof. Die drei aus der Ehe hervorgegangenen Töchter machten es Helmut möglich, bis zu seinem Ende den Kontakt zu Weggefährten des Behindertensports halten zu können. Mit seiner Anneliese hätte Helmut in diesem Jahr das Fest der „Eisernen Hochzeit“ begehen können.

Wir verlieren einen liebenswürdigen Menschen und treuen Kameraden. Helmut liebte es, im Hintergrund zu bleiben. Er machte um seine Person kein Aufheben. Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Geduld gehörten zu seinen bewundernswertesten Charakterzügen. Die Trauerfeier im Altenberger Dom hätte für diesen hochgeschätzten Menschen an keinem würdigeren Ort stattfinden können.

Wir werden Helmut nie vergessen und wünschen seiner Familie die Kraft, den schmerzlichen Verlust zu verwinden.

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